Thema: Cybermobbing

Wichtige Infos  der SMS 22
 

+ Achten Sie darauf, was Ihr Kind von sich im Netz preis gibt. Schärfen Sie Ihrem

    Kind ein, keine privaten Daten in sozialen Foren zu veröffentlichen. Das gilt auch

    für angeblich "private" Chats und Gruppen.

 

+ Wie möchte ich im Netz wahrgenommen werden?

    Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind klare Regeln, dass es nur solche Inhalte auf

    Whatsapp verschickt, die JEDER lesen darf.

 

+ Speichern Sie Belege. Sollte es zu Beleidigungen und Beschimpfungen kommen,

    sammeln Sie über Screenshot die Belege sowie alle personenbezogenen

    Informationen. Danach sollten Sie die Beteiligten auffordern, die Inhalte sofort

    zu entfernen.

 

+ Achten Sie auf Anzeichen: Nehmen Sie mögliche Veränderungen Ihres Kindes

    einfühlsam wahr und machen Sie auch von Ihrem Recht Gebrauch, die Chat-

    verläufe zu kontrollieren.

 

+ "Warum mobbt mein Kind?" - Finden Sie die Gründe heraus, warum Ihr Kind

    andere beschimpft, ausgrenzt oder belästigt.  Mögliche Gründe sind die Suche

    nach Anerkennung oder Unzufriedenheit. Erklären Sie Ihrem Kind die Rolle des

    Opfers und zeigen Sie auf, wie schmerzhaft diese Rolle ist.

 

+ Reagieren Sie, wenn nötig, mit Konsequenzen: stellt Ihr Kind das Mobbing nicht

    ein, sprechen Sie eine Surf,- oder Chatpause aus.

 

+ Da es oft während der Nacht zu vermehrten Austausch kommt, empfehlen wir

    das Handy aus dem Schlafbereich der Kinder zu entfernen.

 

Das Netz vergisst nichts.

Bitte erklären Sie Ihrem Kind, dass Alles, was einmal im Netz war, immer wieder aufgerufen werden kann, selbst wenn die Polizei versucht es zu löschen, da es auf privaten Handys, Computern, etc. abgespeichert sein kann.

 

Mehr Information finden sie hier und hier.

 

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Elternbrief SMS 22 Dez. 2016
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